Startseite Ausrüstung im Mini-Camper

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Es ist Anfang November, allmählich wird es kälter, die Tage werden kürzer und die Mini-Camper-Saison geht zu Ende. Zeit den Mini-Camper wieder in einen PKW zu verwandeln und die Ausrüstung aus dem Auto zu holen. Was ich alles dabei hatte und wie es sich bewährt hat erfährst du in diesem Artikel.

Kocher und Kochtöpfe

Ich hatte in diesem Jahr 2 verschiedene Kocher im Einsatz. Zum einen einen kleinen Gaskartuschenkocher den ich Frühjahr in einem Discounter gekauft habe und zum anderen einen Camping Holzvergaser der sich sowohl mit Holz als auch mit Spiritus befeuern lässt. Beides war für meine Zwecke vollkommen ausreichend. Allerdings sollte man aufgrund der Größe keine Wunder erwarten. Mal schnell heißes Wasser für eine Tasse Kaffee oder ein Fertiggericht zu machen ist damit möglich, wer allerdings für mehrere Personen oder aufwendigere Gerichte kochen möchte sollte zu etwas größerem greifen.

Anfangs habe ich einfach Kochtöpfe von zuhause verwendet, was an sich auch funktioniert. Allerdings haben diese 2 Kleine Nachteile. Zum einen haben diese relativ dicke Böden, wodurch es etwas länger dauert bis der Inhalt erwärmt wird, zum anderen brauchen sie aufgrund der fest montierten Haltegriffe relativ viel Platz. Ein spontaner Kauf von kleinen Campingtöpfen schaffte Abhilfe. Die Griffe dieser Töpfe sind einklappbar, sie sind leichter und aus dünnerem Material, so wird der Inhalt deutlich schneller erwärmt.
Gaskartuschenkocher + Holzvergaser

Kühltasche

Um dieses Thema habe ich mir vor meiner Norwegen-Reise viel zu viele Gedanken gemacht. Eine elektrische Kühlbox braucht relativ viel Strom und ist nicht gerade billig (sofern man was haben will was auch kühlt und trotzdem nicht Unmengen an Strom verbraucht). Eine alternative sind passive Kühlboxen bzw. -taschen, die mit Kühlakkus bestückt werden. Soweit ich mich an die Reisen in meiner Kindheit erinnere gab es auf Campingplätzen immer die Möglichkeit die Kühlakkus wieder einzufrieren oder gegen gefrorene auszutauschen. Ich beschloss es damit zu versuchen, wobei ich die Kühlakkus auch zuhause hätte lassen können. Zum einen war es ohnehin nicht sonderlich warm, zum anderen habe ich alle 1-2 Tage einen Stop bei einem Supermarkt gemacht und Dinge die gekühlt werden müssten einfach in den Mengen gekauft in denen ich sie gleich verbraucht habe.
Kühltaschen

Faltschüsseln und -eimer

Es ist immer gut eine Schüssel (z.B. zum Geschirrspülen) oder einen Eimer dabei zu haben. Allerdings benötigen diese relativ viel Platz. Man kann diese zwar mit verschiedenen Dingen befüllen, muss diese dann allerdings vor Gebrauch immer ausräumen. Eine gute Alternative sind Faltschüsseln bzw. -eimer, werden diese nicht benötigt faltet man sie einfach zusammen. Somit brauchen sie nicht viel Platz und sind trotzdem immer Einsatzbereit.
Faltschüsseln und -eimer

Licht im Mini-Camper

Am Wühltisch im Baumarkt entdeckte ich durch Zufall Mini-LED-Arbeitsleuchten. Ich habe mir 2 davon geleistet. Diese haben sich absolut bewährt. Sie funktionieren mit austauschbaren und sehr lang haltenden AA-Batterien, sind sehr hell und besitzen einen Hacken bzw. einen Magneten auf der Rückseite womit sie sich sowohl im Auto als auch im Vorzelt praktisch überall sicher befestigen lassen.
Mini-LED-Arbeitsleuchten

Stromkabel und CEE-Adapter

Zum Anschluss an die Stromversorgung auf Campingplätzen hatte ich ein 10m langes Stromkabel dabei. Es gab nur einen Campingplatz in diesem Jahr auf dem ein längeres Kabel von Vorteil gewesen währe, auf allen anderen war die Länge vollkommen ausreichend. Beim Kauf eines Kabels sollte man darauf achten das dieses auch für den Außen-Einsatz geeignet ist.
Zusätzlich benötigt man auf vielen Campingplätzen einen CEE-Stecker um sich überhaupt anschließen zu können. Ich habe dieses Problem mit einem Adapter-Kabel gelöst. Zwar gäbe es auch Verlängerungskabel die direkt mit CEE-Steckern bestückt sind, diese sind allerdings etwas teurer als die Adapter-Variante und auf Campingplätzen benötigt man mal die eine, mal die andere Variante.
Stromkabel und CEE-Adapter

Heizlüfter

Nach meiner ersten, wirklich sehr kalten Nacht im Mini-Camper in diesem April habe ich mir für die nachfolgenden Reisen einen elektrischen Heizlüfter gekauft, den ich auf meiner Reise durch Norwegen auch des öfteren im Einsatz hatte. Dieser besitzt für den Einsatz im Mini-Camper 2 wichtige Sicherheitsmechanismen, der erste Mechanismus ist ein Umfallschutz. Fällt der Lüfter mal um schält er sich automatisch ab und kann so nicht überhitzen. Der zweite ist ein Überhitzungsschutz. Sollte z.B. mal eine Decke oder ähnliches auf den Lüfter fallen und dieser dadurch zu Heiß werden schält er sich ebenfalls automatisch ab.
Mit 3 Leistungsstufen und einer maximal-Leistung von 1.500 Watt ist er allerdings für meinen Einsatzzweck selbst auf unterster Stufe viel zu stark. Daher habe ich mich nach einer schwächeren Alternative umgesehen und einen lediglich 200 Watt starken Mini-Heizlüfter gefunden. Diesen habe ich bisher allerdings noch nicht im Einsatz gehabt und kann daher nicht sagen ob dieser Ausreicht.
Heizlüfter

Klappspaten

Festgefahren, dingende "Geschäfte" im Wald usw.. Dabei kann ein Klappspaten ganz nützlich sein. Meine Variante ist relativ Massiv und trotzdem kompakt. Im Zerlegbaren Stiel ist zusätzlich noch ein Kompass, eine Säge und ein Schraubenzieher integriert.
Klappspaten

Tablet als Notebook-Alternative

Ein Tablet kann inzwischen fast alles was auch ein Notebook kann. Es ist dabei kleiner, leichter und braucht weniger Strom. Ein Hauptgrund für mich auf Tablet anstatt Notebook zu setzen war allerdings die Möglichkeit das ich das Tablet direkt mit einem USB-Kabel an einer Powerbank laden kann. Genutzt habe ich es vor allem für mein Reisetagebuch oder für Recherchen zu meiner Umgebung. Mit einer in die Schutzhülle integrierten Tastatur eignet es sich dabei auch zum Schreiben längerer Texte wie beispielweise meinem Reisetagebuch.
Tablet als Notebook-Alternative

Powerbanks

Diverse Powerbanks stellen die Energieversorgung von Smartphone, Tablet, Kamera, GPS-Gerät usw. sicher. Geladen werden diese während der Fahrt im Auto, mittels Solarzellen oder auf dem Campingplatz an der Steckdose.
Powerbanks