Startseite Camperausbau #1 - Wie, Was, Warum?

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Mit meinem Minicamper wollte ich in den letzten Jahren unter anderem heraus finden ob Camping überhaupt noch etwas für mich ist und wie oft ich den Camper überhaupt benutze. Nachdem diese Fragen nun beantwortet sind ist es Zeit für ein neues Projekt.

Warum aus dem Minicamper ein Camper wird

Genutzt habe ich meinen Minicamper sowohl für Kurztrips übers Wochenende als auch für längere Reisen unter anderem auch für eine Tour zum Nordkap. Trotz des beengten Raums habe ich mich dabei wesentlich wohler und freier gefühlt als bei früheren Urlauben in Hotels oder Ferienwohnungen.
Gemeinsam auf Tour
Nun liegen meine bevorzugten Reiseziele aber im Norden. Schweden, Norwegen und Finnland waren meine bisherigen Ziele. Auf der Wunschliste stehen noch England, Schottland, Irland und Island. Allesamt Regionen die nicht unbedingt für ihr gutes Wetter bekannt sind. Gerade an Tagen mit Dauerregen kann es in meinem Minicamper sehr eng werden und ich möchte diese Tage zukünftig auch zum Arbeiten nutzen. Arbeiten an meinem Blog, an neuen Videos und was mir sonst noch so einfällt. In meinem Minicamper ist dies nur sehr bedingt möglich. Zudem hat sich der ein oder andere Wunsch auf meinen Reisen ergeben.
Schönwettercamping gibts leider nicht immer

Die Wunschliste

- Platz zum Arbeiten
- Etwas mehr Bewegungsfreiheit
- Ein Bett das man zum Schlafen nicht umbauen muss
- Eine (Notfall-) Toilette im Fahrzeug
- einigermaßen Alltagstauglich
- Möglichkeit zum Nachrüsten einer Standheizung
- Für eine mögliche Langzeitreise geeignet

Warum kein fertiges Wohnmobil

Auf der CMT in Stuttgart habe ich mich Anfang des Jahres nach geeigneten Fahrzeugen umgesehen und es waren durchaus schöne Fahrzeuge dabei. Allerdings mit zum Teil doch sehr saftigen Preisen und nicht immer für meine Körpergröße geeignet. Hinzu kommt, dass ich eben auch gerne selber bastle und mit dem Ausbau experimentiere. Also habe ich mich Ende Januar für einen Kastenwagen entschieden.
Mein Favorit auf der CMT - Der Dexter

Opel Movano L1H2

Es wurde ein Opel Movano L1H2, also Länge 1 (5,048m) und Höhe 2 (2,5m) und einer Breite von 2,07m bzw. 2,47m mit Außenspiegeln. Die Laderaummaße betragen am Boden ca. 2,5 x 1,75m. Damit bietet er genug Platz für mein Vorhaben und ist dennoch noch halbwegs alltagstauglich.
Erste Tour mit dem Movano

Mein Fahreindruck nach den ersten 4000km

Inzwischen habe ich knapp 4000km mit dem Fahrzeug zurück gelegt. Sehr angenehm ist die sehr hohe Sitzposition. Ansonsten waren die ungewohnten Abmessungen anfangs eine kleine Herausforderung, an die ich mich aber inzwischen gewöhnt habe. Wie er bereits auf einigen Alpenpässen zeigen konnte ist er für die Größe erstaunlich wendig und mit 136 PS für mich ausreichend motorisiert. Der Verbrauch hat sich dabei zwischen 8,2 und 8,5l/100km eingependelt. Insgesamt fährt er sich sehr angenehm, auch wenn man durchaus merkt dass es sich hierbei um einen Transporter und keinen PKW handelt.
Auch Alpenpässe sind kein Problem

Wie geht's hier weiter?

Nachdem es in diesem Teil um das Wie, Was und Warum gegangen ist, legen wir im nächsten Teil mit der praktischen Umsetzung los. In Teil 2 wird es um den Aufbau und die Isolierung des Bodens gehen.