Startseite Endlich wieder on Tour - Ostsee 2021

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Anfang Juni 2021, ich habe eine Woche Urlaub und endlich werden die Corona bedingten Reisebeschränkungen an unseren deutschen Küsten aufgehoben. Ein Ziel ist schnell gefunden und so mache ich mich auf in die Rostocker Heide.

Ab zum Flughafen

Doch bevor ich aufbrechen kann, muss ich den in diesen Zeiten obligatorischen Corona-Test bestehen. Dazu geht's für mich erst mal zum Flughafen. Hier am Domizil der Fallschirmspringer in der Nähe von Leutkirch im Allgäu kann ich auch Sonntags den Test absolvieren.

Test bestanden

Nach einer knappen halben Stunde kommt das Ergebnis. Ich kann aufbrechen, der Test ist bestanden. Also noch schnell die letzten Sachen ins Auto geräumt, beim örtlichen Bäcker noch etwas Reiseproviant besorgt und los geht's. 880km meldet das Navigationssystem, was somit die weiteste und zugleich die längste Reise seit 2 Jahren ist.

Der Weg ist Teil der Reise

Eilig habe ich es nicht, und der Weg ist Teil der Reise. Daher habe ich nichts dagegen als mir mein Navigationssystem eine Route vorschlägt, welche mich nicht ausschließlich über die Autobahn, sondern auch über kleinere Land- und Bundesstraßen führt. Ankommen will ich an diesem Sonntag ohnehin nicht mehr. Das Ziel des heutigen Tages soll irgendwo zwischen Nürnberg und Leipzig liegen.
Noch ist das Wasser neben der Straße

Hochwasser

Nachteil bei diesen kleinen Straßen in Verbindung mit anhaltendem Starkregen ist jedoch, dass die Wahrscheinlichkeit von Hochwasser gestoppt zu werden wesentlich höher ist als auf Autobahnen. So hat es auch mich getroffen. Ein paar Kilometer vor Nürnberg stoppt mich die Feuerwehr. Die Straße steht unter Wasser, es geht nicht weiter. Es bleibt mir nicht anderes übrig als ein Ganzes Stück zurück zu fahren und in einem großen Bogen doch auf die wenig geliebte Autobahn zu fahren. Immerhin ist kaum Verkehr und ich passiere Nürnberg ohne Stau.

Zwischenübernachtung

Weiter geht’s Richtung Bayreuth. Hier verlässt mich die Lust am Fahren. Also verlasse ich meine Route, ein paar Kilometer von der Autobahn entfernt finde ich in Goldkronach einen ruhigen Wohnmobilstellplatz auf dem ich eine Entspannte Nacht verbringe. Leider macht der Regen nur kurz Pause und lässt keine genauere Erkundung der vielversprechenden Umgebung zu.
Womo-Stellplatz Goldkronach

Sonniger Norden

Am nächsten Morgen geht’s weiter. Weiter Richtung Leipzig, Berlin und Rostock. Mit jedem Kilometer Richtung Norden wird der Regen weniger, der Himmel blauer und die Temperaturen steigen merklich an. Mit dem Passieren von Berlin ist es schließlich so weit, wolkenloser tief blauer Himmel begleiten mich auf dem letzten Streckenabschnitt auf dem Weg zur Ostsee.

Ostseecamp Rostocker Heide

Kurz nach Rostock kommen ich an meinem Basislager für die kommenden Tage an, dem Campingplatz Ostseecamp Rostocker Heide. Hier habe ich vorab einen Platz reserviert. Das erste Mal überhaupt, dass ich einen Campingplatz reserviert habe. Doch zum einen hatte ich diesmal keine Lust nach einem Stellplatz zu suchen, zum anderen stelle ich mir die Situation in der momentan immer noch angespannten Corona-Lage ähnlich Chaotisch wie bei uns im Allgäu vor, wo entlang der Berge sämtliche Camping und Stellplätze praktisch dauerhaft belegt sind und auf nahezu allen Parkplätzen ein Nachparkverbot herrscht. Zudem waren zum Zeitpunkt meiner Reise, zwar Reisen nach Mecklenburg-Vorpommern wieder erlaubt, doch für den Tagestourismus war das schöne Bundesland noch ein paar Tage gesperrt. Mit einer Reservierung in der Tasche wollte ich eventuellen Probleme bei Kontrollen aus dem Weg gehen. Letztendlich habe ich mir die Mühe aber umsonst gemacht. Kontrollen waren weit und breit nicht zu sehen.
Ostseecamp Rostocker Heide
Der riesige Campingplatz stellte sich als gute Wahl heraus. Im Küstenwald gelegen, mit schönen Sandstand und direktem Zugang zur Ostsee. Dazu saubere Sanitäranlagen und auch ansonsten allem was man für einen entspannten Urlaub so braucht. Zudem verfügt der Platz auch über eine eigene Corona-Teststation, was das momentane Test-Prozedere (Alle 3 Tage) recht einfach macht.
Strandzugang
Nachdem ich mich ein wenig eingerichtet habe, geht es erst mal an den Strand. Im Anschluss an die lange Fahrt ist es eine wahre Wohltat bei 25 °C, strahlendem Sonnenschein den Strand entlang zu schlendern. Auch wenn die 12°C Wassertemperatur nicht wirklich zum Baden einladen. Es ist nicht mein erster Urlaub an der Ostsee, was mich aber auch dieses mal wieder fasziniert sind die durch den Küstenwind ganz besonders geformten Bäume die es hier zu sehen gibt.
Faszination Küstenwald