Unterwegs im Langtauferer Tal
Für das Ganze habe ich mir heute relativ viel Zeit gelassen. Etwa eine Stunde später bin ich wieder im Camper. Es folgt ein einstündiger Vortrag zum Thema KI. In der vorgestellten Form werde ich das zwar erstmal nicht einsetzen, aber interessant ist es trotzdem zu sehen, was inzwischen möglich ist und welche Erfahrungen andere damit gemacht haben.
Pünktlich um 12:00 Uhr ist der Vortrag zu Ende und es stellt sich erneut die Frage: Wie geht es heute weiter? Warum nicht einfach mal der Straße in die Berge folgen?
Gesagt, getan.
Von meinem Parkplatz aus führt eine Straße in ein Seitental, der ich mit meinem Camper bis zum Ende folge. Dort gibt es einen großen Parkplatz und einen tollen Blick weiter hinein ins Tal und auf die dahinterliegenden Berge.
Auch wenn immer wieder leichte Schauer vom Himmel fallen, beschließe ich, hier eine kleine Wanderung zu starten. Der Camper bleibt also im kleinen Dorf Melag stehen und ich folge dem Weg weiter hinein ins Tal – die verschneiten Berge und Gletscher immer vor Augen. Eine traumhafte Ecke. Noch dazu bin ich heute praktisch alleine unterwegs.
Gelegentlich fallen ein paar Tropfen, was mich allerdings nicht weiter stört. Ich genieße es, entlang des ausgewaschenen Flussbetts zu wandern.
Allzu groß soll die Wanderung allerdings nicht werden. Zum einen merke ich, dass mir ein wenig Schlaf fehlt, zum anderen möchte ich eine Stellplatzsuche wie in der vergangenen Nacht vermeiden.